InDebate: Rassismus

Cornel West im Gespräch  (c) FIPH 2014

Cornel West im Gespräch (c) FIPH 2014

Da unsere Blogger*innen Urlaub machen, starten wird in der Rubrik „InDebate“ mit neuen Beiträgen erst wieder Anfang September. In der Zwischenzeit würden wir uns freuen, wenn Ihr an dieser Stelle Eure Lieblings-Zitate zu den jeweiligen Themen postet. Einfach in den Kommentar schreiben und abschicken.

Das Thema diese Woche ist “Rassismus”. Unser Zitat hierzu stammt von Cornel West:

„Rasse ist das explosivste Thema im amerikanischen Leben, gerade weil es uns zwingt, den tragischen Tatsachen der Armut und Paranoia, der Verzweiflung und des Misstrauens ins Auge zu sehen. Kurz gesagt, eine ehrliche Untersuchung von ‚Rasse‘-Themen bringt uns zum eigentlichen Herzstück der Krise der amerikanischen Demokratie. Und das Ausmaß, in welchem ‚Rasse‘ (‚race‘) tatsächlich Einfluss hat auf das Leiden und die prekäre Lage der Mitbürger, ist ein entscheidender Maßstab dafür, ob wir das Beste dieses Experiments, welches wir Amerika nennen, am Leben halten können“.

Quelle: J. Manemann/ Y. Arisaka/ V. Drell /A.M. Hauk, Prophetischer Pragmatismus. Eine Einführung in das Denken von Cornel West, 2. durchgesehene und korrigierte Auflage, München 2013, S.67-68

InDebate: Geschichte

Walter Benjamin Quelle: Wikimedia Commons, Autor: Jordi coll costa

Walter Benjamin Quelle: Wikimedia Commons, Autor: Jordi coll costa

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Das Thema diese Woche ist “Geschichte”. Unser Zitat hierzu stammt von Walter Benjamin:

„Das Staunen darüber, daß die Dinge, die wir erleben, im zwanzigsten Jahrhundert noch möglich sind, ist kein philosophisches. Es steht nicht am Anfang einer Erkenntnis, es sei denn der, daß die Vorstellung von Geschichte, aus der es stammt, nicht zu halten ist.“

Quelle: Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte, VIII. These. In: Walter Benjamin: Erzählen.Schriften zur Theorie der Narration und zur literarischen Prosa. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2007, S.133

 

InDebate: Moral

John Stuart Mill Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:John-stuart-mill_1.jpg

John Stuart Mill Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:John-stuart-mill_1.jpg

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Das Thema diese Woche ist „Moral“. Unser Zitat hierzu stammt von John Stuart Mill:

„Es ist besser, ein unzufriedener Mensch als ein zufriedengestelltes Schwein zu sein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr.“

 

Quelle: John Stuart Mill: Der Utilitarismus, Stuttgart Reclam 1991, S. 13f.

 

 

Pro und Contra: Ist das Volk als Subjekt der Herrschaft eine politische Einheit?

Pro: Carl Schmitt

 Carl Schmitt_Blog

„Das Volk als Träger der verfassunggebenden Gewalt ist keine feste, organisierte Instanz. Es würde seine Natur als Volk verlieren, wenn es sich für ein tägliches und normales Funktionieren und für die regelmäßige Erledigung von Amtsgeschäften einrichtete. Volk ist seinem Wesen nach nicht Magistratur und auch in einer Demokratie niemals zuständige Behörde. Andererseits muß das Volk in der Demokratie politischer Entscheidungen und Handlungen fähig sein. Weiterlesen

Schwerpunktbeitrag: Politische Ohnmacht

Foto Manemann

Jürgen Manemann

 

Die politische Theoretikerin Hannah Arendt hat unter Verweis auf die griechische Philosophie das Politische als einen Raum definiert, der erst zwischen den Menschen und durch die Verschiedenheit der Menschen entsteht. Dieser Raum lässt sich in den Bereich der Politik und Subpolitik auffächern. Der Begriff der Politik bezeichnet allgemein ein Sachgebiet, das die Gesamtheit der Diskurse, Institutionen und Praktiken umfasst, deren Ziel die Herstellung von Ordnung ist. Ordnungsverhältnisse sind auch Machtverhältnisse. Macht ist aber nicht ohne Gegenmacht. Weiterlesen

InDebate: Demokratie

Jacques Rancière, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AJacques_Ranciere.jpg, Autor: By Universidad Internacional de Andalucía (Jacques Rancière) [CC-BY-2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Jacques Rancière, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AJacques_Ranciere.jpg, Autor: By Universidad Internacional de Andalucía (Jacques Rancière) [CC-BY-2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

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Das Thema diese Woche ist „Demokratie“. Unser Zitat hierzu stammt von Jacques Rancière:

„Die Demokratie ist weder ein Verfassungstypus noch eine Gesellschaftsform. Die Macht des Volkes ist nicht die Macht der versammelten Bevölkerung, die seiner Mehrheit oder die der Arbeiterklasse. Sie ist einfach nur die Macht, die denjenigen eigen ist, die weder zum Regieren bestimmt sind, noch zum Regiertwerden“.

 

Quelle: Jacques Rancière, Der Hass der Demokratie, August Verlag Berlin, 2. Auflage 2012, S.57