Schwerpunktbeitrag: Robuste Gelassenheit in Zeiten des Fundamentalismus – Zur Aktualität von Richard Rortys religionspolitischem Pragmatismus

Martin Müller

  1. Religionspolitischer Pragmatismus als Antwort auf die Herausforderung des Fundamentalismus:

Weltweit ist ein Erstarken fundamentalistischer Religionsformen zu beobachten. In Europa sind es dabei vor allem Islamisten, die unsere liberale Kultur der Freiheit und Toleranz bedrohen. Die Terroranschläge einer kleinen Minderheit militanter Islamisten sind dabei nur die (spektakuläre) Spitze des Eisbergs. Wie sollen säkulare Bürger auf die fundamentalistische Herausforderung reagieren, ohne dabei selbst in eine antiliberale Haltung gegenüber der Religion im Allgemeinen und dem Islam im Besonderen zu verfallen? Im Anschluss an den Denkweg des amerikanischen Philosophen Richard Rorty vom Atheismus zu einem religionspolitischen Pragmatismus lautet die Antwort auf diese drängende Frage: robuste Gelassenheit.

 

  1. Richard Rortys Pragmatismus als Philosophie des Gesprächs

Richard Rorty (1931-2007) galt als Vorreiter der sprachanalytischen Philosophie, nach der die Analyse der Sprache im Mittelpunkt des Philosophierens stehen sollte. Mit der Veröffentlichung seines ersten Hauptwerks „Der Spiegel der Natur“ (1979) wurde Rorty weltweit bekannt. Darin rechnete er mit seiner Zunft ab. Er vertrat die These, dass die Wende der Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts von der Bewusstseins- zur Sprachphilosophie kein signifikanter Fortschritt gewesen sei. Anstelle des Bewusstseins würde nun nur die Sprache untersucht, um die endlosen und unfruchtbaren Debatten der Erkenntnistheorie weiterzuführen. Rortys Fazit lautete: An deren Stelle sollte eine Philosophie des Gesprächs treten, welche die vergebliche und politisch gefährliche Suche nach der einen, wahren Sprache verabschiedet habe. Ihre wichtigste Aufgabe sei es, das offene Gespräch ihrer Kultur in Gang zu halten.

In seinem gesamten Werk verfolgt Rorty leidenschaftlich die moralische Vision eines antiautoritären Wandels des menschlichen Selbstbildes. Das für die demokratische Kultur schädliche Bild vom Menschen als Wahrheitssucher soll verabschiedet werden durch die Neubeschreibung als (sprach-)schöpferisches und als solidarisches Wesen. Der Mensch soll dabei keine Autorität mehr suchen und anerkennen als den demokratischen Konsens. Rortys humanistische Philosophie des Gesprächs hat die kommunikative Solidarität als oberstes Ideal. Das Ziel ist eine Kultur, in der das Gespräch die Wahrheit als normative Leitidee abgelöst hat. Mit diesem demokratischen Antiautoritarismus sieht sich Rorty in der Tradition der Klassiker des Pragmatismus, besonders John Dewey.[1]

Er warb daher schon früh für eine Wiederentdeckung der Philosophie des Pragmatismus. Dieser beurteilt Begriffe und Theorien nicht nach ihrer theoretischen Rechtfertigung, sondern nach deren Konsequenzen für die gemeinsame Praxis. Nicht zuletzt dank Rorty haben die pragmatistischen Klassiker (Charles S. Peirce, Williams James, und eben John Dewey) inzwischen eine Renaissance erlebt. Rortys eigene Version eines Pragmatismus nach dem linguistic turn wird jedoch bis heute noch immer verkannt. Dabei ist aber gerade die Beschäftigung mit der von ihm entwickelten religionspolitischen Position fruchtbarer denn je.

 

  1. Rortys Denkweg vom Atheismus zum religionspolitischen Pragmatismus:

Rorty hat seine religionspolitische Position im Laufe seines Lebens schrittweise korrigiert.[2] Er vertrat zunächst die Position eines offensiven Atheismus. Jede Anrufung einer nichtmenschlichen Autorität namens „Gott“ wird als ein Zeichen von geistiger Unreife betrachtet. Die Utopie einer Gesellschaft liberaler Ironiker, die er in seinem zweiten Hauptwerk „Kontingenz, Ironie und Solidarität“ (1989) skizziert hat, war durch und durch säkular: „In ihrer Idealform wäre die Kultur des Liberalismus nämlich eine durch und durch aufgeklärte und säkulare Kultur. In ihr bliebe keine Spur von Göttlichem.“ (Rorty 1989: 85) Aber nicht nur in diesem Werk kämpfte er unter der Bezeichnung des Antiautoritarismus gegen Gott und seine „Doubles“ (die Vernunft, die Wahrheit, die Welt, die Naturwissenschaft). Die einzige Autorität, die wir anerkennen sollten, sei der menschliche Konsens. Auch bezeichnete er in einem umstrittenen Aufsatz jeden Bezug auf religiöse Überzeugungen im Rahmen des öffentlichen Diskurses als „Conversation Stopper“ (Rorty 1999: 271). Religiöse Beiträge würden durch ihre Berufung auf die Autorität „heiliger“ Texte den demokratischen Diskurs abschneiden. Deshalb seien sie von der politischen Öffentlichkeit auszuschließen.

Als Reaktion auf heftige Kritik von religiösen Liberalen musste Rorty diese Ansicht revidieren (vgl. Rorty 2003): Die Berufung auf die Bibel zur Begründung etwa von Sozialpolitik sei genauso berechtigt wie die auf den Liberalen Denker John Stuart Mill. Entscheidend sei, dass man sich dabei nicht auf die Autorität einer Kirche und deren Interpretation beruft. Darüber hinaus hat er seine Position gegenüber der Religion generell neu durchdacht, vor allem in dem zusammen mit Gianni Vattimo veröffentlichten Buch „Die Zukunft der Religion“ (2006): Als konsequenter Pragmatist fragt man nicht mehr, ob Gott existiert. Man hält diese Frage für unbeantwortbar. Deshalb nimmt man als Rortyaner eine Position jenseits von Atheismus (Gott existiert nicht) und Theismus (Gott existiert und hat bestimmte Wesenseigenschaften) ein. Es wird nur noch danach gefragt, welche Folgen unser Reden über Gott („Godtalk“) hat. Diese Frage ist jedoch zweigeteilt. Sie fragt nach den individuellen und nach den politischen Konsequenzen des religiösen Glaubens (vgl. auch Rorty 2008: 52ff).

Zunächst zur individuellen Ebene: Hier stellt sich Rorty in die Tradition von William James’ pragmatischer Rechtfertigung der Religion in der modernen Gesellschaft. In dem berühmten Aufsatz „Der Wille zum Glauben“ argumentiert James, dass der religiöse Glaube aufgrund seines individuellen Nutzens gerechtfertigt ist, solange es keine Beweise für die Nichtexistenz Gottes gibt. Rorty folgt James hierin und stellt fest: „Weder diejenigen, die die Existenz Gottes behaupten, noch diejenigen, die sie bestreiten, können auf plausible Weise Beweise für ihre Auffassung anführen. (Rorty 2006: 38) Der Streit zwischen Theismus und Atheismus sei mit den Mitteln der menschlichen Vernunft nicht zu lösen. Als Pragmatist habe man sich von der Vorstellung verabschiedet, die eine wahre Theorie über die Welt zu suchen. Man betrachtet Naturwissenschaft und Religion einfach als Mittel zur Verfolgung verschiedener Zwecke, die nicht mehr in Konkurrenz mit einander stehen. Erstere sei ein bewährtes Mittel der Befriedigung des kollektiven Bedürfnisses nach Vorhersage und Kontrolle. Die Religion hingegen diene der Befriedigung privater Bedürfnisse, vor allem dem nach Erlösung. Rortys Strategie besteht also in einer konsequenten Privatisierung der Religion. An die Stelle der philosophischen Unterscheidung von rational und irrational tritt die politische von öffentlich und privat. In allen öffentlichen Fragen der sozialen Kooperation behält dabei der demokratische Diskurs weiterhin die letzte Autorität. Demgegenüber habe aber der religiöse Glaube sehr wohl im Privaten seinen legitimen Ort. „Religiös unmusikalische“ Menschen (wie Rorty selbst) hätten auch kein Recht, auf ihre gläubigen Mitbürger herabzuschauen. Jeder Bürger habe das Recht, auf eigene Weise mit seiner Einsamkeit klar zu kommen.

Diese pragmatische Rechtfertigung der Religion als Privatsache hat bei Rorty allerdings eine wichtige politische Einschränkung. In der Frage nach den gesellschaftlichen Folgen der Religion vertritt er nämlich einen radikalen Antiklerikalismus: „Der Antikleriker vertritt die Auffassung, dass kirchliche Institutionen trotz allem Guten, das sie tun … die Gesundheit demokratischer Gesellschaften gefährden.“ (Rorty 2006: 38). Rorty betrachtet alle institutionellen Religionen als potenzielle Gefahr für Freiheit und Toleranz, den Grundwerten der pluralistischen Gesellschaft. Die organisierte Mobilisierung der Gläubigen für politische Forderungen mit dem Ziel der gesellschaftlichen Verwirklichung bestimmter Glaubensgrundsätze ist für Rorty zu bekämpfen. Sie gefährdet die Freiheit und vergrößert das Leiden. Er selbst kritisierte vehement das Schüren von Homophobie durch christliche Kirchen in den USA. Auf die für ihn typische provokative Weise wies Rorty auch den Machtanspruch muslimischer Mullahs zurück. Von diesen hätte die westliche Kultur der Freiheit politisch nichts zu lernen: „Mir erscheint die Vorstellung eines Dialogs mit dem Islam als gegenstandslos (Rorty 2001a: 15). Dabei stellt er klar, dass seine antiklerikale Position jeweils nicht philosophisch, sondern politisch begründet sei. Sie sei das Ergebnis der bitteren Erfahrungen mit mächtigen kirchlichen Institutionen in der religionspolitischen Geschichte des Abendlandes (vgl. Rorty 2001b: 19; Rorty 2006, 86).

 

  1. Was ist der praktische Nutzen von Rortys religionspolitischem Pragmatismus im Umgang mit religiösen Fundamentalisten?:

Wendet man die pragmatische Grundidee auf Rorty selbst an, lautet die entscheidende Frage: Was ist der Nutzen seines Denkens im Umgang mit der Wiederkehr der Religion? Der Vorteil einer pragmatischen Haltung in Religionsfragen besteht darin, dass man der Versuchung zur eigenen Refundamentalisierung widersteht. Bei der Verteidigung der eigenen liberalen Lebensform beruft man sich als Rortyaner gerade nicht auf deren absolute Wahrheit. Man betrachtet religiöse Mitbürger nicht von oben herab als irrational. Genauso wenig wird eine bestimmte Religion aufgrund ihres vermeintlichen „Wesens“ diskriminiert. Man enthält sich vielmehr bei den Konflikt verschärfenden Fragen nach der Existenz Gottes und nach der wahren Religion. Diese existenziellen Wahrheitsfragen sollen Gläubige und Nicht-Gläubige jeweils im Privaten für sich klären. Dabei gilt: Jede Religion hat ihren Ort in der pluralistischen Gesellschaft, auch der Islam. Zugleich darf und muss man aber als Pragmatist fragen: Was sind die politischen Folgen der jeweiligen Interpretation einer Religion. Mit dem Wissen um die politische Gefährlichkeit jeder Religion müssen moderate Interpretationen gestärkt werden. Gleichzeitig muss man radikale Strömungen, die Religion als Rechtfertigung für Gewalt benutzen, mit allen intellektuellen und auch rechtsstaatlichen Mitteln bekämpfen.

Der Pragmatist weist jeden religiösen Anspruch auf absolute Geltung aus der Öffentlichkeit zurück. Gegen die theokratische Versuchung, die eigenen Glaubensvorstellungen für alle verbindlich zu machen, beharrt er auf die Trennung von Politik und Religion als angemessen Preis für die Religionsfreiheit. Die Religion wird dabei aber zugleich philosophisch aufgewertet und religiösen Mitbürgern aller Religionen ein Platz in der pluralistischen Gesellschaft angeboten.

Wie beurteilt Rorty nun den Islamismus? Selbst ein Islamist gilt ihm nicht schon als irrational, weil er die Wahrheit des säkularen Liberalismus nicht erkennen will. Vielmehr stellt er bedauerlicherweise seine Interpretation eines „heiligen“ Textes über den politischen Konsens der liberalen Gesellschaft. Sein privates Projekt der Selbstverwirklichung ist dabei nach Rorty Amok gelaufen. Wenn er den absoluten Wahrheitsanspruch seiner Religion gesellschaftlich in die Tat umsetzen will, bedeutet dies: Auf seiner Suche nach spiritueller Reinheit respektiert er die zentrale liberale Grenze zwischen privat und öffentlich nicht mehr und verstößt gegen das Grausamkeitsverbot. Dies gilt nicht erst, wenn er die Scharia allgemein durchsetzen will, sondern auch schon, wenn er zum Beispiel verhindern sollte, dass seine Tochter am Schwimmunterricht teilnimmt. Denn die Grenze der Suche nach spiritueller Erlösung wird in liberalen Gesellschaften gemäß dem klassischen “harm principle” (Mill) markiert: Meine (Glaubens-)Freiheit endet dort, wo diejenige meiner Mitbürger geschädigt bzw. beeinträchtigt wird. Mit Bezug auf dieses politische Prinzip darf und muss der Islamist zurechtgewiesen werden – möglichst mit Worten, im Extremfall aber auch mit (rechtsstaatlicher) Gewalt.

Zugleich ist sich Rorty als Sozialliberaler bewusst, dass Unsicherheit und Perspektivlosigkeit der soziologische Nährboden aller Fundamentalismen sind. Zur Stärkung der materiellen Basis der liberalen Bürgertugenden wie Gelassenheit und Toleranz fordert er eine gerechte Sozialpolitik. Er wirbt für das alte sozialdemokratische Projekt, Bildungschancen und ökonomische Perspektiven für alle Bürger durchzusetzen. Ohne die Wiederaufnahme dieser Politik kann eine pluralistische Demokratie auf Dauer nicht funktionieren.

 

  1. Fazit: Warum sollten wir Rorty lesen? – robuste Gelassenheit als Antwort auf den Fundamentalismus

Richard Bernstein, einem kritischen Weggefährten von Rorty, ist zuzustimmen: Wir haben es heute nicht mit einem Kampf der Kulturen zu tun, sondern einem der Mentalitäten. Es stehen sich nicht Atheismus und Religion, Vernunft und Glauben oder christliches Abendland und muslimisches Morgenland gegenüber. Vielmehr verläuft die wichtigste Scheidelinie quer dazu: Auf der einen Seite stehen religiöse und auch nichtreligiöse Fundamentalisten, die der Versuchung des Absoluten und dem Schwarz-/Weiß-Denken erlegen sind. Demgegenüber stehen Pragmatisten, für die es immer nur vorläufige „Wahrheiten“ geben kann, nach denen man trotzdem handeln kann und auch muss (vgl. Bernstein 2005: 18-38). Sie haben sich im „Graubereich“ des Menschlichen eingerichtet und stellen dem Glaubenseifer eine robuste, pragmatische Gelassenheit entgegen. Sie reagieren nicht hysterisch auf die zwangsläufige Zunahme religionspolitischer Konflikte in multireligiösen Gesellschaften. Vor allem lassen sie sich nicht von religiösen Fundamentalisten zu Ressentiments gegen bestimmte Religionen verleiten. Dies gilt selbst im Falle des militanten Islamismus. Gemeinsam mit religiösen Mitbürgern aller Religionen verteidigen sie vielmehr den liberalen Verfassungsstaat als die bisher beste institutionelle Lösung für multireligiöse Gesellschaften.

Die erneute Lektüre von Richard Rorty eröffnet einen Weg für uns Bürger liberaler Gesellschaften, an unserer politischen Lebensform der Freiheit, Gleichberechtigung und Toleranz in der Auseinandersetzung mit religiösen Fundamentalisten festzuhalten, ohne dabei in eine antiliberale Haltung gegenüber der Religion an sich zu verfallen. Natürlich bleiben noch offene Fragen: Wie wird die Grenze zwischen privat und öffentlich bestimmt? Wie geht man konkret mit dem Gemeinschaftscharakter von Religion um? Diese Fragen müssen im politischen Diskurs gemeinsam geklärt werden. In diesem (konfliktträchtigen) Prozess sollten wir uns an Rortys religionspolitischen Pragmatismus orientieren. Denn gerade in Zeiten des islamistischen Terrors lautet die wichtigste Bürgertugend in Religionskonflikten: robuste, pragmatische Gelassenheit.

 

Literatur:
Bernstein, Richard J. 2005. The Abuse of Evil. The Corruption of Politics and Religion since 9/11, Malden, MA: Polity.
Kleemann, Georg M. 2007. Private Götter, öffentlicher Glaube. Richard Rorty und die Religion, in Theologie und Philosophie (1), 21–45.
Müller, Martin. 2014. Private Romantik, öffentlicher Pragmatismus? Richard Rortys transformative Neubeschreibung des Liberalismus, Bielefeld: Transcript.
Müller, Martin. 2017. From Irony to Robust Serenity – Pragmatic Politics of Religion after Rorty, in Contemporary Pragmatism 14 (3), 334-349.
Rorty, Richard. 1981. Der Spiegel der Natur: Eine Kritik der Philosophie, übers. v. M. Gebauer, Frankfurt a. M: Suhrkamp.
Rorty, Richard. 1989. Kontingenz, Ironie und Solidarität, übers. v. Ch. Krüger, Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
Rorty, Richard. 1999. Philosophy and Social Hope, London: Penguin.
Rorty, Richard. 2001a. Die Umwelt ist nicht zu retten. Krieg und Frieden und der Westen: Der Philosoph Richard Rorty steht im Streitraum der Berliner Schaubühne Rede und Antwort, in: Süddeutsche Zeitung, 20.11.2001, 15.
Rorty, Richard. 2001b. „Politisch nichts zu lernen.“ Der amerikanische Philosoph Richard Rorty im Interview, in: Frankfurter Rundschau, 30.11.2001, 19.
Rorty, Richard. 2003. Religion in the Public Square: A Reconsideration, in: Journal of Religious Ethics 31 (1), 141-149.
Rorty, Richard. 2006. Antiklerikalismus und Atheismus, in: ders./Vattimo, G.: Die Zukunft der Religion. Richard Rorty, Gianni Vattimo, hg. und mit einer Einleitung v. S. Zabala, übers. v. M. Adrian/N. Fröder, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 33-47, 108f.
Rorty, Richard. 2008. Philosophie als Kulturpolitik, übers. von J. Schulte, Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

© Martin Müller

Dr. phil. Martin Müller ist Flugkapitän und seit 1998 Dozent an der Münchner Volkshochschule im Fachbereich Philosophie. Seine Forschungsschwerpunkte sind (Neo-)Pragmatismus, Politischer Liberalismus, Diskursethik, Nietzsche und Existenzialismus.

[1] Für eine Gesamtdarstellung von Rortys Denken, die dieses ethisch/politisches Grundmotiv betont siehe Müller 2014.
[2] Für ausführlichere Diagnosen von Rortys religionspolitischer Position vgl. Kleemann 2007 u. Müller 2017.

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