InDepth – shortread: Technisierung, Datafizierung und die angebliche Semantikfreiheit von Daten

Dr. Nicole Thiemer

Von Hans Blumenberg stammt eine Aufsatzsammlung, die den Titel trägt: „Wirklichkeiten, in denen wir leben“. Versammelt sind u. a. Beiträge zum Thema Lebenswelt und Technisierung, die vor mehr als 50 Jahren verfasst wurden. „Philosophie“, heißt es dort, sei „in ihrem deskriptiven Verfahren als Phänomenologie […] Disziplin der Aufmerksamkeit.“[1] Diese Aufmerksamkeit hat mit Blumenberg zum Ziel „die Schärfung der Wahrnehmungsfähigkeit im weitesten Sinne“[2] und die Ausbildung einer „Nachsicht […] mit dem, […] daß man nur gerade übersehen hat, was sich bei größerer Intensität des Hinsehens hätte sehen lassen müssen.“[3] Heute ist das Thema der Technisierung der Lebenswelt eines der brennendsten. [4]

Insbesondere der Verlust des instrumentalen Charakters von Technik sticht hierbei ins Auge, und zwar in Gestalt KI-basierter System- und Informationstechnologien, deren Initiationsmomente vor mindestens 50 Jahren zu datieren sind. Jedoch sind diese heutigen und zukünftigen Technologien nicht mehr als „Mechanismen“ zu begreifen und zu deuten, die „auf die Steigerung einer endlich vorgegebenen Kapazität, nämlich der des menschlichen Daseins […] angelegt“[5] sind. Technik und Technologien sind schon lange nicht mehr nur „das ins Reale wirkende Können des Menschen“[6], was im griechischen Wort techné liegt. Sie sind bzw. können sein Inbegriff dessen, was die Technik sein kann, was technisiert sein kann, und zwar scheinbar unabhängig vom Menschen, wobei die Vermitteltheit dieses Könnens durch den Menschen immer mehr schwindet wie auch die Bedeutung von Daten aus dem Blick gerät.

Auch wenn Wirklichkeiten, in denen der Mensch lebt(e), immer technisch geprägt waren, sind und sein werden, so zeigen die neuen gegenwärtigen Technologien einen immer stärkeren, ja, man kann sagen, universalen Zug. Zum einen, indem ihr instrumentaler Status einer ist, der immer mehr ins Wanken gerät. Zum anderen aber auch dahingehend, dass unauffällig sich mit ihnen ein Wirklichkeitsverständnis ausgebildet hat, dass ihren flächendeckenden Einsatz, ihr immer stärker vom Menschen unabhängiges Agieren fundiert. Dieses ist ein datafiziertes Wirklichkeitsverständnis, dem es Aufmerksamkeit zu zollen gilt. Die datafizierte Auffassung von Wirklichkeit ist tragende Stütze des Siegeszuges hochentwickelter Systemtechnologien, denn sie beruhen auf einer unzähligen Menge an Daten. Diese datafizierte Wirklichkeit verliert immer mehr den Status, nur eine Wirklichkeit unter vielen Wirklichkeiten der menschlichen Lebenswelt zu sein. Denn Daten kommt immer stärker die Deutungshoheit von Wirklichkeit zu und – im Sinne einer umgekehrten Adaption – erkennt der Mensch die datafizierte Wirklichkeit als die ausschlaggebende an, die ihn in seiner Lebenspraxis orientiert. Ein Grund für die sich durchsetzende Geltungshoheit von Daten beruht auf dem Irrglauben einer angeblichen „Semantikfreiheit von Daten“[7].

Datafizierung und Digitalisierung

Datafizierung ist ohne Digitalisierung nicht denkbar. Und Digitalisierung ist aufs engste verknüpft mit dem Wunsch des Menschen nach einer automatisierten und auch optimierten Lebenspraxis. Die Fortschritte im Bereich KI-basierter Informations- bzw. Systemtechnologien sind Ausdruck des Umsetzens dieses Wunsches. Und sie sind nur möglich aufgrund der Digitalisierung menschlicher Wirklichkeit(en), durch einen umgreifenden datafizierenden Prozess. Die Datafizierung ermöglicht Applikationen zur Meisterung der Lebenspraxis, sie eröffnet und schafft digitale Räume wie auch Vernetzungen bis vor noch nicht langer Zeit unbekannter Art.

Zu sprechen ist an dieser Stelle von einer flächendeckenden Datafizierung, die Fundament KI-basierter Systeme ist. Die flächendeckende Datafizierung macht aus Wirklichkeit etwas Be- und Verrechenbares, egal, ob es sich um physische, psychische, innere oder äußere Phänomene handelt. Sie ist die Grundlage des „Siegeszug[es]“ von KI-Systemen und „[ü]berall dort[,] wo rationale Entscheidungen durch den Menschen getroffen werden, finden sich Anwendungsfelder für KI.“[8] Manch eine*r greift in Bezug auf KI-Systeme sogar die Ausdrucksweise einer optimalen ‚Rationalität‘ auf, die in den Systemen zur Umsetzung komme, wobei „Geschwindigkeit“ und so ausgegebene Entscheidungskonsistenz als Charakteristika festgehalten werden.[9]

Beispiele für fortgeschrittene Systemtechnologien dieser Art gibt es viele. So fallen bspw. artificial decision making systems auf den ersten Blick in das Feld gravierender informatischer Eingriffe in die menschliche Lebenspraxis. Demgegenüber lassen sich smart wearables bspw. zu den technologischen Entwicklungen zählen, die allgemein eher von geringfügiger Eingriffstiefe eingeschätzt werden. Jedermann trägt sie, für eine große Menge an Menschen sind sie leicht zugänglich, relativ kostengünstig erwerbbar und sie passen sich so gut in das alltägliche praktische Leben ein, dass sie gar nicht mehr auffällig werden. Aufmerksam ihnen gegenüber muss man nur wenig sein, solange sie funktionieren. Ein Grund für den Siegeszug dieser Technologien ist, dass die „Schnittstelle“[10] zwischen Technik, menschlicher Lebenspraxis und dem Menschen immer unsichtbarer, unmerklicher wird.

Was deren Eingriffstiefe in die menschliche Wirklichkeit jedoch nicht mindert, auch wenn sie leichter zu übersehen ist. Hier ist zu denken an die immer größer werdende „Dimension der Selbstvermessung der Menschen […], die vom Einsatz einer Sportuhr bis zur quantified-self Bewegung reicht“, im Zuge dessen „Biovital-Daten […] aufgezeichnet [werden], um die eigenen Körperfunktionen möglichst präzise zu erfassen und das eigene Verhalten zu steuern.“[11] Diese Art des (technisierten) Eingriffs in die menschliche Lebenspraxis – durch digitale „Geräte, Gadgets und Applikationen, Fitness-Portale und Social-Media-Plattformen“ ist möglich, genauer gesagt: beruht auf der flächendeckenden Digitalisierung und steht wie auch vollzieht sich unter dem Vorzeichen der Quantifizierung / mathematisierten Vermessbarkeit von Wirklichkeit als Optimierungsstrategie der menschlichen Lebenspraxis.

Der Zusammenhang von Digitalisierung und Datafizierung lässt sich folgendermaßen beschreiben: „,Digitalisierung‘, ,Datafizierung‘, ,Big Data‘ und wie sonst die gegenwärtigen Schlagworte lauten […], bezeichnen die automatisierte Erzeugung und Verarbeitung von Daten, welche in alle Bereieche menschlicher Lebenswelt eindringt. In übergeordneter Hinsicht handelt es sich bei derartiger Automatisierung von Abläufen, Aktionen, Entscheidungen und Analysen mit Hilfe von Daten- bzw. Informationstechnologien um die Steuerung und Regelung dieser Bereiche auf Basis der Verarbeitung von letztlich als Zahlenwerte gegebenen Signalen. Datafizierung und Digitalisierung heißt: zum Datum machen […] – messen.“[12]

Die bahnbrechenden Entwicklungen in der KI sind maßgeblich dadurch ermöglicht, dass seit einigen Jahren der Zugriff auf gigantische Datenmengen möglich ist. Relativ unbemerkt von der äußeren Wahrnehmung wird Daten u. a. von hier aus ein ungeheurer, ja universal anmutender Geltungsanspruch zugeschrieben – Daten übernehmen die Deutungshoheit über Wirklichkeit, sie prägen diese aus und sie reduzieren Wirklichkeitsverständnisse auf ein maßgebendes datafiziertes Wirklichkeitsverständnis.

Die angebliche Semantikfreiheit von Daten

Die Datafizierung geht mit einem problematischen Geltungsanspruch Hand in Hand, insofern Datern verdeckt und unauffällig eine maßgebende Deutungshoheit der Auffassung und des Verständnisses von Wirklichkeit haben. Gerechtfertigt wird die Deutungshoheit dadurch, dass Daten angeblich semantikfrei seien. Und zwar in der Hinsicht, dass Daten wie „Rohstoff“[13] behandelt werden, was eine Sicherheit des Begreifens von Wirklichkeit simuliert. Von hier aus wird ihnen ein scheinbar objektiver, neutraler und absoluter Bezugspunkt zur Feststellung von Wirklichkeit sowie eine weitreichende zentrale Aussagekraft zugesprochen, wie die Wirklichkeit zu sein hat. Damit einher geht ein fragwürdiger Geltungsanspruch, denn Daten sind niemals Rohdaten. Konkret heißt dies, dass im Zuge der Datafizierung der Status von Daten einem impliziten bedeutungsreichen Wandel unterliegt. Es wird von einer angeblichen Semantikfreiheit von Daten gesprochen, was ein Paradox zum Ausdruck bringt. Denn Daten sind immer semantisiert, sie sind in einer spezifischen Perspektive Gedeutetes und niemals neutral gegeben, werden jedoch „als ‚semantikfreie‘ Gegebenheiten ausgegeben“[14], wobei dieses Ausgegebenwerden nicht nur in den Informationswissenschaften Niederschlag findet, sondern auch zur leitenden Auffassung der Gegebenheit von Daten in der Gesellschaft geworden ist.

Mit Klaus Wiegerling lässt sich in diesem Zusammenhang von einer gegenwärtig sich vollziehenden „Unterbietung der überwunden geglaubten Informations- durch die Datengesellschaft“[15] sprechen. In der Datengesellschaft herrscht die unhinterfragte Überzeugung vor, „dass es sich bei Daten um einen Rohstoff handelt, aus dem Welt beliebig ‚zusammengebaut‘ werden könne.“[16] In einer Art Naturalisierung, die die phänomenologische Deskription und die Bedeutung des hermeneutischen Blicks auf die Datafizierung ausblendet, werden in der Datengesellschaft Daten als schlechthinnige Grundelemente anerkannt, deren einseitige Prägung eines durch und durch problematischen Wirklichkeitsverständnisses unthematisch bleibt. Die mittels der Datafizierung gegebene Auffassung von Wirklichkeit wird nicht als vermittelte reflektiert, sondern als neue ‚unmittelbare‘ Tatsächlichkeit gefasst, die frei von subjektiven, kulturellen, normativen Einflüssen sei, frei von den Herausforderungen von relationaler und multiperspektivisch gegebener Wirklichkeit(en), indem das schlechthinnige Begreifen und Meistern von Wirklichkeit möglich wird, in der Reduzierung von Wirklichkeit(en) auf Daten, die bestens be- und verrechenbar sind. Dies entspricht der oben genannten Ansicht, dass in Bezug auf KI-Systeme angeblich von ‚Rationalität‘ gesprochen werden könne.

Das wünschende Streben nach einer (angeblich maximalen objektiven) Be- und Verrechenbarkeit von Welt, das u. a. Ausdruck des menschlichen Wunsches nach maximaler Prognostizierbarkeit von Lebenswirklichkeit ist, ist nicht überraschend und lässt sich als menschliche Reaktion auf genuin menschliche Fehleranfälligkeiten lesen, die mittels mathematisierter Optimierungsstrategien zu nivellieren gesucht werden. Exemplarisch kann hier an die „Techniken des Self-Trackings“ erinnert werden: „Die ‚live‘ generierten Daten tragen den Anschein einer Unmittelbarkeit, mit der Techniken der Vermessung […] wirkmächtig naturalisiert werden.“[17] Jedoch: „Digitale Technologien verbergen als Black Boxes nicht nur ihre Funktionsweise, sondern auch die ihnen eingelagerten gesellschaftlichen Maßstäbe, Effekte und Folgen. Welche Referenzdaten […] der Verdatung zugrunde liegen, bleibt im Dunkeln.“[18]

Es wird übersprungen und nicht beachtet, dass Daten immer nur „Ergebnisse von Erfassungs- und Sammelprozessen, von Artikulationen und Desartikulationen“[19] sind. Solches Erfassen lässt immer anderes Erfassen aus, es grenzt auch aus und Differenzen und Differenzierungen fallen unter den Tisch. Darüber hinaus bleibt unthematisiert in der Annahme einer semantikfreien Gegebenheit von Daten der jeweilige Bewandtniskontext, vom dem her Daten ihre relational gebundene Bedeutung erlangen, eine Bedeutung eines spezifischen Worum-Willens, und nicht einer universalen Deutungshoheit. In anderen Worten formuliert: Die Datenerfassung geht immer mit einer auslegenden Bewertung einher. „Etwas wird als relevant bestimmt, was dann gemessen wird, anderes dagegen als irrelevant, was nicht gemessen wird.“[20] Datenerfassung und deren Ergebnisse lassen sich als ein vorgreifendes Bewirken eines Wirklichkeitsverständnisses charakterisieren, das sich nachträglich im Funktionsablauf der Informationstechnologien niederschlägt, diesen mitfundiert. Daten sind kein Rohstoff. Daten sind be- und gedeutet, wie sie auch bedeutungsstiftend und steuernd sind, und zwar auch im Sinne eines rückwirkenden Adaptionsverhältnisses, in dem Mensch die ‚richtige‘ Wirklichkeit als die datafizierte Wirklichkeit annimmt.

Ausblick

Datafizierung im Sinne eines Geltungsanspruches der Deutungshoheit von Wirklichkeit geht mit einer Vielzahl an Aspekten Hand in Hand, die problematisch sind, zu problematisieren sind. Hierzu gehören die Suggestionskraft der Semantikfreiheit von Daten, der Gedanke einer Erfassungsangemessenheit von ‚richtiger Wirklichkeit‘ und Reduzierung von Wirklichkeit(en), das Thema umgekehrter Adaptionsverhältnisse, das Überspringen von Bewandtniskontexten und Relevanzzuschreibungen wie auch das Problem einer verschleierten Instandsetzung einer ‚neuen‘ ‚meta-physischen‘ Referenz als Instanz, die als bedeutungsstiftendes Zentrum in Kraft gesetzt wird. Ausblickend möchte ich kurz den letzten Aspekt andeuten.

In der so zu nennenden Datengesellschaft wird die datafizierte Wirklichkeit als die maßgebliche ‚richtige‘ anerkannt, wobei nicht in der Aufmerksamkeit steht, übersehen und unbeachtet bleibt, dass mit der „Datafizierungsidee“[21] sich nicht nur eine problematische Reduktion ergibt, sondern auch eine Zentralperspektive, die als privilegierte und priorisierte Referenz dessen, was und wie Wirklichkeit für den Menschen zu sein hat, fungiert. Ein neues meta-physisches Hintergrundmodell greift, dessen Meta-Status unhinterfragt bleibt. Was gilt und Geltung hat, bestimmt sich hier u. a. aus einer ‚Datenrationalität‘, die Nicht-Daten-Standardisierbares ausgrenzt. Die Datafizierung stiftet ein schlechthinniges „Organisationsprinzip“[22], das als Kraftzentrum in der datafizierten Wirklichkeit wirkt. Zur problematischen Tragweite dieses Aspekts ist an die Kritik Jacques Derridas an einer schlechthin bedeutungsstiftenden „Bezugnahme auf ein Zentrum, […] auf eine privilegierte Referenz[23] zu erinnern. Das „Zentrum […] [hat] die Aufgabe, die Struktur zu orientieren, ins Gleichgewicht zu bringen“ und als „Organisationsprinzip“ „Grenzen“ zu ziehen.[24] Die Implikationen, die sich durch ein derartiges zentrales Organisationsprinzip, dessen Grenzziehungen, Ausgrenzungen und Abwertungen ergeben, lassen sich mit Derrida in folgenden Worten umschreiben: „Der Begriff der zentrierten Struktur ist in der Tat der Begriff eines begründeten Spiels, das von einer begründenden Unbeweglichkeit und einer versichernden Gewißheit […] ausgeht. Von dieser Gewißheit her kann die Angst gemeistert werden, die stets aus einer gewissen Art, ins Spiel verwickelt zu sein, […] entsteht.“[25] Das Spiel, das Derrida in diesen Zeilen anspricht, kann als das spannungsvolle Spiel, das das menschliche Leben in seiner nicht absoluten Ver- und Berechenbarkeit ist, ausgelegt werden. So lässt sich die Datafizierungsidee, die eine vom Menschen in Szene gesetzte und in Kraft gehaltene ist, im Sinne einer Verwirklichung der anthropomorphen Sehnsucht nach Sicherheit mittels eines zentralen, primordialen Organisationsprinzips lesen, die zum Zweck hat, „Angst zu meistern“. Zu welchem Preis lässt sich fragen? Zum Preis einer „begründenden Unbeweglichkeit und einer versichernden Gewißheit“ – als Meisterung von „Angst“, indem nur noch das gilt, womit man rechnen kann.

© Dr. Nicole Thiemer

Dr. Nicole Thiemer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Philosophie der TU Kaiserslautern und seit Oktober 2019 Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Ethik, der Technikphilosophie, der narrativen Philosophie, der Anthropologie, der Phänomenologie und der Hermeneutik.


[1] Blumenberg, Hans: Einleitung, in: ders.: Wirklichkeiten, in denen wir leben. Aufsätze und eine Rede, Stuttgart: Reclam, 2012, S. 3-6, hier: S. 5.
[2] Ebd., S. 6.
[3] Ebd., S. 5.
[4] Dieser Beitrag greift Aspekte auf, die unter dem Titel: „Datafizierung und Logozentrismuskritik – anthropo-ethische Herausforderungen“(Nicole Thiemer) 2022 im Sammelband: Geringfügige informatische Eingriffe (Hrsg. Karen Joisten) bei Springer Nature (Wiesbaden) publiziert werden.
[5] Blumenberg, Hans: Lebenswelt und Technisierung, in: ebd., S. 7-54, hier: S. 50.
[6] Blumenberg, Hans: „Nachahmung der Natur“. Zur Vorgeschichte der Idee des schöpferischen Menschen, in: ebd., S. 55-103, hier: S. 55.
[7] Wiegerling, Klaus: Wissenschaftstheoretische und technikphilosophische Grundprobleme, in: Kolany-Raiser, Barbara / Heil, Reinhold / Orwat, Carsten / Hoeren, Thomas (Hrsg.): Big Data und Gesellschaft. Eine multidisziplinäre Annäherung, Wiesbaden: Springer Nature, 2018, S. 13-16, hier: S. 14.
[8] Waltl, Bernhard: Erklärbarkeit und Transparenz im Machine Learning, in: Mainzer, Klaus (Hrsg.): Philosophisches Handbuch Künstliche Intelligenz, Wiesbaden: Springer Nature, 2021, S. 1-23, hier: S. 3; https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-658-23715-8_31-1.pdf; abgerufen am 14.03.2021.
[9] Siehe ebd., S. 2 f.
[10] Siehe zum Thema: „Verlust der Schnittstelle“ Wiegerling, Klaus: Philosophie intelligenter Welten, München: Wilhelm Fink, 2011, S. 62 ff.
[11] Heßler, Martina / Liggieri, Kevin: Einleitung: Technikanthropologie im digitalen Zeitalter, in: diess. (Hrsg.): Technikanthropologie. Handbuch für Wissenschaft und Studium, Baden-Baden: Nomos, 2020, S. 11-29, hier: S. 11.
[12] Nerurkar, Michael / Wadephul, Christian / Wiegerling, Klaus: Vorwort, in: diess. (Hrsg.): Datafizierung und Big Data. Ethische, anthropologische und wissenschaftstheoretische Perspektiven, Wiesbaden: Springer Nature, 2020, S. V-XIII, hier: S. V f.
[13] Wiegerling, Klaus: Daten, Informationen, Wissen, in: Breidenbach, Stefan / Glatz, Florian (Hrsg.): Rechtshandbuch Legal Tech, München: C.H.Beck, 2018, S. 20-24, hier: S. 22.
[14] Ebd., S. 20.
[15] Ebd., S. 22.
[16] Ebd.
[17] Döring, Daniela: Vermessung des Menschen: Life Data, in: Heßler, Martina / Liggieri, Kevin (Hrsg.): Technikanthropologie. Handbuch für Wissenschaft und Studium. Baden-Baden: Nomos, 2020, S. 391-396, hier: S. 395.
[18] Ebd.
[19] Wiegerling, Klaus: Daten, Informationen, Wissen, S. 23.
[20] Wiegerling, Klaus: Wissenschaftstheoretische und technikphilosophische Grundprobleme, S. 14.
[21] Wiegerling, Klaus: Daten, Informationen, Wissen, S. 23.
[22] Derrida, Jacques: Die Struktur, das Zeichen und das Spiel im Diskurs der Wissenschaften vom Menschen, in: ders.: Die Schrift und die Differenz, übers. v. Rodolphe Gasché, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1976, S. 422-442, hier: S. 422.
[23] Ebd., S. 432.
[24] Ebd., S. 422.
[25] Ebd., S. 423.

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