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Herrschaft in Permanenz – Zur Katechontik Peter Thiels und Carl Schmitts

Von Jürgen Manemann |

Wer den Trumpismus verstehen will, muss sich mit dem Tech-Milliardär Peter Thiel befassen. Und wer Thiel verstehen will, muss sich mit der Katechontik von Carl Schmitt, dem „Kronjuristen des III. Reiches“ (W. Gurian), befassen. Denn der politische Stratege Peter Thiel ist mittlerweile zum Ideologen im Gewande eines politischen Theologen alter Couleur avanciert.

The time for Ocean Health is now!

Von Stephanie Plön |

Novel approaches to earth stewardship are required in the Anthropocene. What demands are being placed on scientific disciplines in order to meet the challenge of these times – and can Ocean Health Science assist in the systemic change required? Based on the questions above, Stephanie Plön explores this approach.

Iris Murdoch’s Pictorial Metaphysics

Von Yanni Ratajczyk |

This essay explores Iris Murdoch’s unique image-based moral-philosophical methodology. Drawing on Murdoch’s early, middle, and late work, it illustrates how her early writings on metaphor and philosophical images foreshadows her later pluralist pictorial metaphysics. With this pictorial metaphysics – her wide-ranging collection of philosophical, religious or artistic images – Murdoch aims to provide us with the representations to guide and illuminate the moral life, serving as open sources for the continuous processes of moral orientation and interpretation.

Moralischer Wandel bei Iris Murdoch und Corine Pelluchon

Von Marie-Elisabeth Perschthaler |

Ob Iris Murdoch sich als Tugendethikerin bezeichnet hätte, ist umstritten. Dafür spräche die Zentralstellung der moralischen Arbeit am Selbst in ihrem ethischen Werk. Gegenwärtig vertritt Corine Pelluchon eine Tugendethik mit ähnlichem Grundprinzip, aber anderer Ausrichtung. Dazu einige vergleichende Beobachtungen.

“Verlust der Tugend”? Zur Aktualität des Philosophen Alasdair MacIntyre (1)

Von Birgit Heitker |

In Teil 1 des Serienbeitrags zu Alasdair MacIntyres "Der Verlust der Tugend" wird die Frage aufgeworfen, ob MacIntyres Diagnose eines Verschwindens moralischer Verbindlichkeit Erklärungen für den Zustand der gegenwärtigen Debattenkultur bereithält. Dafür wird zunächst die Problemdiagnose MacIntyres nachvollzogen.

Rahel Jaeggis „Fortschritt und Regression“ – eine Würdigung

Von Markus Kotzur |

In Rahel Jaeggis "Fortschritt und Regression" geht es um gesellschaftspolitische Transformationsdynamiken aus der Perspektive der Kritischen Theorie. Die Autorin will mit ihrem Fortschrittsdenken nicht das Erreichte verteidigen, sondern die Möglichkeit einer anderen Welt erschließen. Fortschritt beschreibt dabei keine bruchlos-lineare Bewegung, sondern einen komplexen, stets ambivalenten Problemlösungs- und Erfahrungsprozess.

Widerständige Offenbarung und Revolution – Ein Impuls

Von Jürgen Manemann |

Der Zustand der Schöpfung steht für die Zerstörung göttlicher Offenbarungswirklichkeit. Gegen diese Zerstörung bedarf es einer „Revolution für das Leben“, in der Menschen mit offenbarenden Ereignissen konfrontiert werden, die in der „Ehrfurcht vor dem Leben“ gründen.

Demokratie als Aufgabe – Ein Impuls

Von Hannah Wendt |

Die Demokratie ist nach Jacques Derrida stets bedroht. Diese Bedrohung ist nichts, das ihr äußerlich wäre, sondern sie gehört zum Wesen der Demokratie selbst, die immer unvollständig, eine „kommende Demokratie“ ist. In meinem Impulsbeitrag lege ich knapp dar, was Derridas Perspektive für ein Verständnis der Demokratie bedeutet.