Schwerpunktbeitrag: Der integrative Charakter der philosophischen Anthropologie

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Eike Bohlken

Die philosophische Anthropologie führte nach dem Zweiten Weltkrieg lange ein Schattendasein innerhalb der Philosophie. Erst in den letzten Jahren ist ihr wieder verstärkte Aufmerksamkeit zuteil geworden. Der Grund für diese Renaissance kann unter anderem darin gesehen werden, dass sich mit den Ergebnissen der Hirnforschung und der so genannten Lebenswissenschaften die Frage nach dem Wesen oder der Natur des Menschen für viele neu zu stellen scheint – Fragen, die traditionell in den Aufgabenbereich der philosophischen Anthropologie fallen. Ausgehend von dieser Diagnose möchte ich im Folgenden einige Überlegungen zur Stellung der philosophischen Anthropologie innerhalb der Philosophie, zu ihrem Verhältnis zu den übrigen Wissenschaften vom Menschen und schließlich zu ihrer methodologischen Ausrichtung anstellen. Alle drei Themenbereiche lassen sich – so meine These – gut unter dem Gesichtspunkt eines integrativen Charakters der philosophischen Anthropologie diskutieren.

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InDebate: Brauchen wir Eliten?

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Der Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum Tag der Offenen Tür 2012
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Eike Bohlken

Man mag dies bedauern, aber die Frage, ob wir Eliten brauchen, kann nur mit einem klaren Ja beantwortet werden. Robert Michels, einer der Gründerväter der Elitentheorie, wies mit seinem „ehernen Gesetz der Oligarchie“ darauf hin, dass Großorganisationen in modernen Großgesellschaften nicht ohne Hierarchien und Führungspositionen funktionieren. Dieses funktional-organisatorische Argument ist nicht von der Hand zu weisen. Weiterlesen