InDebate: Wie lebensdienlich ist die Ökonomie?

Liebe Blogger-Freundinnen und -Freunde, im Juli möchten wir mit Euch ein Experiment wagen. Wir möchten herausfinden, welches philosophische Potenzial in der kollektiven Intelligenz (Schwarmintelligenz) steckt. Jede Woche wird es eine Frage geben. Bitte schreibt zu dieser Frage ein eigenes Statement und versucht, dieses Statement mit anderen Statements zu verbinden, zu korrigieren, zu überarbeiten, weiterzuschreiben etc. Vielleicht entsteht am Ende ein einziges Statement, verfasst von einem AutorInnen-Kollektiv. Die Frage für diese Woche lautet:

Wie lebensdienlich ist die Ökonomie? 

Pro und Contra: Ist das gute Leben ein öffentliches Thema?

pro: Ursula Wolf

Die Frage spielt auf das moderne liberale Selbstverständnis an, wonach das gute Leben Privatsache ist. In der moralphilosophischen Debatte redet man vom Vorrang des Richtigen vor dem Guten, eine Auffassung, die sich auf Kant zurückführen lässt. Kant schreibt moralischen Pflichten einen vernünftig begründeten kategorischen Forderungscharakter zu, während er Ratschläge des Glücks als hypothetische Imperative versteht, die sich relativ zum Ziel des guten Lebens ergeben. Auch wenn es sich beim eigenen Glück um ein Ziel handelt, dessen Suche man bei allen Menschen unterstellen könne, so bestehe dieses doch für verschiedene Menschen in inhaltlich verschiedenen Konzeptionen, die eine Sache subjektiver Vorlieben sind, über die sich nicht argumentieren lässt, womit das gute Leben kein öffentliches Thema sein kann. Weiterlesen

InDebate: Wie sieht ein Leben aus, das den Menschen nicht unter sein eigenes humanes Niveau drückt?

Liebe Blogger-Freundinnen und -Freunde,

im Juli möchten wir mit Euch ein Experiment wagen. Wir möchten herausfinden, welches philosophische Potenzial in der kollektiven Intelligenz (Schwarmintelligenz) steckt. Jede Woche wird es eine Frage geben. Bitte schreibt zu dieser Frage ein eigenes Statement und versucht, dieses Statement mit anderen Statements zu verbinden, zu korrigieren, zu überarbeiten, weiterzuschreiben etc. Vielleicht entsteht am Ende ein einziges Statement, verfasst von einem AutorInnen-Kollektiv. Die Frage für diese Woche lautet:

„Wie sieht ein Leben aus, das den Menschen nicht unter sein eigenes humanes Niveau drückt?“ (T. Polednitschek)