InDebate: Absolute Helden? Anmerkungen zum „aggressiven Humanismus“

: CC by Rasande Tyskar Schwabinggrad Ballett - place of inequitable solutions II via Flickr

CC by Rasande Tyskar Schwabinggrad Ballett – place of inequitable solutions II via Flickr

Ana Honnacker

„Alle fragen sich: wie kann ich noch schöner werden?
Aber keiner fragt sich: für wen?
alle klagen ständig über Burn Out- Beschwerden
doch nach Hause will keiner gehn
Ich hab nen neuen Anzug, neues Auto – und die alten Probleme
was ich jetzt brauche, sind bequeme
Überlebensstrategien für das dritte Jahrtausend.“ [1]

Was Farin Urlaub hier ironisch herbeisehnt, darauf lässt sich nur noch mit einer gehörigen Portion Ignoranz hoffen: Die Zeit der Bequemlichkeit ist vorbei. Ein einfache Fortsetzung des Gewohnten stellt keine angemessene Antwort auf die vielgesichtigen und komplexen Krisen unserer Gegenwart dar. Die Einsicht, dass wir unsere Komfortzone verlassen müssen und es neue, alternative Formen des Zusammen- und Miteinanderlebens braucht, mündet auch in einem Nachdenken über das, was es heißt, menschlich zu sein und menschlich zu handeln. Weiterlesen